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In roter Schrift steht "BodeständiX" über dem schwarzen Text "Der Autorenblog von Hanspeter Gautschin" auf weißem Hintergrund.
Frauen im Mittelalter – rechtlos, unterdrückt und ständig in Lebensgefahr?
Eine Aquarellszene eines geschäftigen mittelalterlichen Marktes, auf dem Frauen in zeitgenössischer Kleidung Gemüse ernten und Textilien verkaufen und so die täglichen Rollen von Frauen im Mittelalter veranschaulichen.

Zwischen historischen Tatsachen, hartnäckigen Irrtümern und einem Frauenleben, das weit vielfältiger war, als wir heute oft glauben.

Wer sich in den sozialen Medien mit Geschichte beschäftigt, begegnet immer wieder erstaunlichen Behauptungen. Besonders beliebt sind Aufzählungen darüber, wie schrecklich das Leben früher gewesen sein soll. Je grausamer die Schilderungen, desto grösser offenbar die Aufmerksamkeit.

Kürzlich stiess ich auf einen Beitrag mit dem Titel «7 schreckliche Dinge, die Frauen im Mittelalter erlebten». Darin war zu lesen, jede dritte Frau sei bei einer Geburt gestorben, Mädchen seien ohne jede rechtliche Mitsprache verheiratet worden, Körperpflege habe als Sünde gegolten und Mütter hätten keinerlei Rechte an ihren eigenen Kindern besessen.

Das klingt erschütternd. Nur stimmt längst nicht alles.

Natürlich war das Mittelalter kein Zeitalter der Gleichberechtigung. Frauen waren in vielen Lebensbereichen benachteiligt, und ihre Möglichkeiten wurden durch Herkunft, Vermögen, Ehe und gesellschaftliche Stellung bestimmt. Aber waren sie tatsächlich tausend Jahre lang nichts anderes als rechtlose Wesen, die den Männern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert waren?

Ein Blick in die Geschichtsforschung zeichnet ein anderes, wesentlich differenzierteres Bild.

Das Mittelalter war keine einheitliche Welt

Zunächst müssen wir uns vergegenwärtigen, über welchen Zeitraum wir überhaupt sprechen.

Das europäische Mittelalter erstreckte sich ungefähr vom 5. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts. Rund tausend Jahre also, während denen sich Gesellschaft, Wirtschaft, Recht und Religion erheblich veränderten.

Eine Bäuerin im 9. Jahrhundert lebte unter völlig anderen Bedingungen als eine wohlhabende Basler Kaufmannsfrau im 15. Jahrhundert. Die Tochter eines Adeligen hatte andere Aussichten als eine Magd, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen musste. Und eine Äbtissin konnte über Besitz und Menschen bestimmen, während eine arme Witwe darum kämpfen musste, ihre Kinder zu ernähren.

Schon deshalb ist es problematisch, vom Schicksal der Frau im Mittelalter zu sprechen.

Hinzu kommt, dass wir über das Leben gewöhnlicher Frauen vergleichsweise wenig wissen. Die meisten schriftlichen Quellen stammen aus der Feder von Männern. Geistliche, Chronisten, Juristen und Verwaltungsbeamte hielten vor allem fest, was ihnen wichtig erschien.

Die unzähligen Frauen, die täglich auf den Feldern arbeiteten, Kinder aufzogen, Handel trieben oder handwerkliche Tätigkeiten verrichteten, hinterliessen dagegen selten eigene schriftliche Zeugnisse.

Dass wir wenig von ihnen lesen, bedeutet allerdings nicht, dass sie gesellschaftlich bedeutungslos waren.

Ohne Frauen hätte die mittelalterliche Wirtschaft nicht funktioniert

Stellen wir uns ein Dorf im Gebiet der heutigen Nordwestschweiz vor, irgendwann im 13. Jahrhundert.

Auf einem Bauernhof beginnt der Tag lange vor Sonnenaufgang. Das Vieh muss versorgt, Wasser herbeigeschafft, der Herd angefeuert und das Essen vorbereitet werden. Dazu kommen Gartenarbeit, Vorratshaltung, Waschen, Spinnen und die Herstellung von Kleidern. Während der Erntezeit arbeiten Frauen selbstverständlich auch auf den Feldern.

Wer glaubt, mittelalterliche Frauen hätten ausschliesslich Kinder gehütet und auf ihre Männer gewartet, verkennt ihre wirtschaftliche Bedeutung.

Das Historische Lexikon der Schweiz hält ausdrücklich fest, dass Frauenarbeit im Mittelalter auf dem Land wie in den Städten alltäglich war. Verheiratete Frauen arbeiteten in Familienbetrieben mit, ledige Frauen verdienten ihren Lebensunterhalt unter anderem als Taglöhnerinnen, Dienstmägde, Kleinhändlerinnen und Handwerkerinnen.

Auch in den Städten waren Frauen wirtschaftlich tätig.

Ein besonders interessantes Beispiel liefert Basel. Die dortige Zunftordnung der Kürschner aus dem Jahr 1226 erlaubte Frauen ebenso wie Männern, Pelze zu kaufen und zu verkaufen. Ob sie damit in jeder Hinsicht die gleichen Zunftrechte besassen, ist allerdings umstritten.

In Zürich entstand nach 1336 sogar eine Frauenzunft der Seidenweberinnen.

Das bedeutet nicht, dass die mittelalterliche Arbeitswelt gleichberechtigt gewesen wäre. Im Gegenteil: Mit der zunehmenden Organisation des Handwerks in Zünften wurden Frauen aus zahlreichen Berufen verdrängt. Besonders im Spätmittelalter entwickelten sich viele Handwerkszweige zu ausgesprochenen Männerdomänen.

Doch das Bild der wirtschaftlich völlig unselbstständigen Frau stimmt ebenso wenig wie jenes einer gleichberechtigten mittelalterlichen Gesellschaft.

Durften Frauen über ihr eigenes Leben bestimmen?

Die Ehe war im Mittelalter nicht nur eine persönliche Angelegenheit. Sie konnte Familien verbinden, Besitz sichern, wirtschaftliche Vorteile bringen und gesellschaftliche Beziehungen festigen.

Besonders im Adel wurden Heiraten häufig sorgfältig geplant. Kinder konnten schon früh miteinander verlobt werden, um politische oder wirtschaftliche Interessen zu sichern.

Das mittelalterliche Kirchenrecht erlaubte Mädchen grundsätzlich ab zwölf und Jungen ab vierzehn Jahren zu heiraten. Aus heutiger Sicht erscheint uns das erschreckend jung.

Wenig bekannt ist dagegen eine andere Tatsache: Das Kirchenrecht verlangte grundsätzlich die Zustimmung beider Ehepartner.

Bereits im 12. Jahrhundert setzte sich in der kirchlichen Rechtslehre die Vorstellung durch, dass eine gültige Ehe auf dem gegenseitigen Einverständnis beruhen müsse.

Theorie und Wirklichkeit waren freilich zwei verschiedene Dinge.

Was nützte einem jungen Mädchen die rechtlich verlangte Zustimmung, wenn Eltern und Verwandte wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Druck ausübten? Wer vom Wohlwollen seiner Familie abhängig war, konnte sich einem Heiratswunsch kaum immer widersetzen.

Dennoch wäre es falsch zu behaupten, die Zustimmung der Frau habe rechtlich überhaupt keine Rolle gespielt.

Eine Witwe konnte plötzlich zur Geschäftsfrau werden

Besonders aufschlussreich ist die Stellung der Witwen.

Während verheiratete Frauen in vielen Rechtsordnungen unter der Vormundschaft ihres Mannes standen, konnten Witwen eine grössere rechtliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit erlangen.

In Schweizer Städten war es beispielsweise möglich, dass eine Witwe den Handwerksbetrieb ihres verstorbenen Mannes weiterführte. Solche sogenannten Witwenrechte waren allerdings häufig zeitlich oder anderweitig begrenzt.

Eine Frau, die während ihrer Ehe vielleicht jahrelang im Geschäft mitgearbeitet hatte, konnte nach dem Tod ihres Mannes die Verantwortung übernehmen.

Sie musste Einkäufe tätigen, Aufträge erledigen, Rechnungen begleichen und sich um die wirtschaftliche Zukunft der Familie kümmern.

Das erforderte Kenntnisse und Fähigkeiten, die sie sich längst angeeignet hatte.

Die Vorstellung, Frauen hätten im Mittelalter keine geschäftlichen Entscheidungen treffen können, lässt sich deshalb nicht aufrechterhalten.

Allerdings bedeutete Witwenschaft keineswegs automatisch Wohlstand oder Freiheit. Für arme Frauen konnte der Tod des Ehemannes den wirtschaftlichen Ruin bedeuten.

Auch hier hing vieles von der gesellschaftlichen Stellung ab.

Geburten waren gefährlich – aber starb wirklich jede dritte Frau?

Zu den hartnäckigsten Behauptungen gehört die Vorstellung, jede dritte Frau sei im Mittelalter an den Folgen einer Geburt gestorben.

Tatsächlich waren Schwangerschaft und Geburt mit erheblichen Risiken verbunden. Schwere Blutungen, Infektionen und Geburtskomplikationen konnten tödlich enden. Moderne medizinische Möglichkeiten standen nicht zur Verfügung.

Dennoch ist die Zahl von einem Drittel wissenschaftlich nicht haltbar.

Die Historikerin Alice Reid von der Universität Cambridge hat die historischen Sterblichkeitsverhältnisse untersucht. Für die vorindustrielle Zeit zeigen ihre Untersuchungen eine deutlich geringere Sterblichkeit als häufig behauptet. Für das England der Jahre 1550 bis 1800 lag das geschätzte Lebenszeitrisiko verheirateter Frauen, an den Folgen einer Schwangerschaft oder Geburt zu sterben, bei etwa 5,6 Prozent. Für das Mittelalter selbst ist die Datenlage schlechter.

Das war noch immer ein hohes Risiko. Aber eben nicht jede dritte Frau.

Ebenso falsch ist die Behauptung, es habe kaum Hebammen gegeben.

Geburten waren traditionell eine Angelegenheit erfahrener Frauen. Hebammen begleiteten Schwangere, halfen bei der Entbindung und betreuten Mutter und Kind.

Ihr Wissen beruhte vor allem auf praktischer Erfahrung und mündlicher Überlieferung. Nicht jede Komplikation liess sich damit bewältigen, doch die Frauen waren keineswegs völlig ohne Hilfe.

Dass medizinisches Wissen begrenzt war, ist unbestritten. Daraus aber zu schliessen, mittelalterliche Frauen hätten ohne jede fachkundige Betreuung geboren, wäre eine grobe Verzerrung.

Waren die Menschen im Mittelalter wirklich so schmutzig?

Wer kennt sie nicht, die Vorstellung vom ungewaschenen Mittelaltermenschen, der sein ganzes Leben lang kaum ein Bad nahm?

Auch dieses Bild gehört weitgehend ins Reich der historischen Legenden.

Im mittelalterlichen Europa gab es öffentliche Badestuben. Die Menschen verwendeten Wasser und Seife, und Körperpflege war keineswegs grundsätzlich verpönt.

Das Getty Museum weist darauf hin, dass Seife bereits im 9. Jahrhundert ein bekanntes Handelsgut war. Öffentliche Badehäuser gehörten vielerorts zum städtischen Leben.

Gewiss waren die hygienischen Verhältnisse nicht mit heutigen Standards vergleichbar. Fliessendes Wasser in jedem Haus, moderne Kanalisation und wirksame Desinfektionsmittel fehlten.

Auch gab es kirchliche Kritik an bestimmten Badegewohnheiten. Diese richtete sich aber häufig gegen vermeintliche Unsittlichkeit und sexuelle Ausschweifungen in öffentlichen Badehäusern, nicht grundsätzlich gegen das Waschen.

Die Behauptung, Körperpflege sei eine Sünde gewesen, ist deshalb irreführend.

Das Kloster konnte Gefängnis oder Zufluchtsort sein

Auch die Rolle der Frauenklöster verdient eine differenzierte Betrachtung.

Zweifellos gab es Mädchen, die gegen ihren Willen in ein Kloster gegeben wurden. Familiäre Interessen konnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Doch ein Kloster war nicht zwangsläufig ein Ort der Unterdrückung.

Für manche Frauen eröffnete das religiöse Leben Möglichkeiten, die ihnen ausserhalb der Klostermauern kaum zur Verfügung standen.

Sie konnten Bildung erwerben, lesen und schreiben lernen, religiöse Texte studieren und innerhalb ihrer Gemeinschaft verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.

Frauenklöster waren zudem wirtschaftliche Einrichtungen. Sie besassen Land, verwalteten Güter und standen in Verbindung mit der Gesellschaft ausserhalb ihrer Mauern.

Im Gebiet der heutigen Schweiz entstanden bereits im frühen Mittelalter Frauenklöster, darunter Cazis in Graubünden und später das Fraumünster in Zürich. Bis 1230 waren neben rund 150 Männerklöstern auch 28 Frauenkonvente entstanden.

Eine Äbtissin konnte beträchtlichen Einfluss besitzen.

Das macht erzwungene Klostereintritte nicht weniger problematisch. Es zeigt aber, dass wir den religiösen Gemeinschaften nicht gerecht werden, wenn wir sie ausschliesslich als lebenslange Strafanstalten betrachten.

Die Hexenverfolgungen – ein besonders dunkles Kapitel

Kaum ein Thema wird so häufig mit dem Mittelalter verbunden wie die Hexenverfolgungen.

Dabei liegt gerade hier eine der grössten historischen Verwechslungen vor.

Die systematischen Hexenverfolgungen begannen zwar im Spätmittelalter, erreichten ihren Höhepunkt jedoch erst in der Frühen Neuzeit, insbesondere zwischen dem späten 16. und der Mitte des 17. Jahrhunderts.

Auch die Schweiz spielte dabei eine erschreckende Rolle.

Nach Angaben des Historischen Lexikons der Schweiz fanden im Raum der heutigen Schweiz schätzungsweise 10’000 Hexenprozesse statt. Die Verfolgungen betrafen Männer und Frauen, wobei in der Frühen Neuzeit rund zwei Drittel der Verfolgten weiblich waren.

Die Ursachen waren vielfältig. Religiöse Vorstellungen, persönliche Feindschaften, Nachbarschaftskonflikte, Ängste vor Krankheiten und Missernten konnten Verdächtigungen auslösen.

Ein besonders trauriges Kapitel der Schweizer Geschichte ist der Fall Anna Göldi. Sie wurde 1782 in Glarus hingerichtet und gilt als letzte in der Schweiz als Hexe verurteilte Frau.

1782!

Damals war das Mittelalter seit beinahe drei Jahrhunderten vorbei.

Das Beispiel zeigt, weshalb eine sorgfältige zeitliche Einordnung so wichtig ist.

Frauen waren weder machtlos noch gleichberechtigt

Was bleibt also von der Vorstellung, mittelalterliche Frauen seien vollständig rechtlos und unterdrückt gewesen?

Ein Teil davon hat durchaus seine Berechtigung.

Frauen waren in vielen Rechtsordnungen benachteiligt. Ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit war eingeschränkt, ihre politische Mitwirkung begrenzt, und über wichtige Lebensentscheidungen bestimmten häufig Männer.

Sie mussten körperlich schwer arbeiten, waren gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt und verfügten oft nur über geringe Möglichkeiten, sich gegen familiären oder gesellschaftlichen Druck zu wehren.

Doch gleichzeitig führten sie Bauernhöfe, beteiligten sich am Handel, arbeiteten in Werkstätten, verwalteten Besitz, organisierten religiöse Gemeinschaften und trugen entscheidend zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben bei.

Manche verfügten über beträchtlichen Einfluss. Andere kämpften täglich ums Überleben.

So unterschiedlich wie die Menschen selbst waren auch ihre Lebenswege.

Warum wir mit historischen Schreckensgeschichten vorsichtig sein sollten

Geschichte ist selten so einfach, wie sie in sozialen Medien dargestellt wird.

Ein Satz wie «Jede dritte Frau starb bei der Geburt» lässt uns erschauern. Eine Behauptung wie «Frauen hatten keinerlei Rechte an ihren Kindern» löst Empörung aus. Und die Vorstellung, Mädchen seien systematisch zur Bestrafung in Klöster gesperrt worden, passt bestens zu unserem Bild eines finsteren Mittelalters.

Solche Aussagen verbreiten sich schnell, weil sie Gefühle wecken.

Nur werden sie durch häufiges Wiederholen nicht wahrer.

Dabei ist die tatsächliche Geschichte oft interessanter als die übertriebene Darstellung.

Mich beeindruckt beispielsweise die Vorstellung einer Basler Handwerkerfrau, die im 13. Jahrhundert Pelze kaufte und verkaufte. Oder jene einer Witwe, die nach dem Tod ihres Mannes einen Betrieb weiterführte und dafür sorgte, dass ihre Familie nicht in Armut geriet.

Diese Frauen tauchen in unseren Geschichtsbüchern selten auf. Sie führten keine Kriege, trugen keine Kronen und liessen keine prächtigen Denkmäler errichten.

Und doch haben sie die Geschichte mitgestaltet.

Vielleicht sollten wir deshalb weniger danach fragen, wie schrecklich das Mittelalter für Frauen gewesen sein muss, und uns stattdessen dafür interessieren, wie diese Frauen unter den damaligen Bedingungen tatsächlich lebten.

Denn auch ihnen verdanken wir ein Stück unserer Geschichte.

Quellen und weiterführende Literatur

Für die historische Einordnung dieses Beitrags wurden insbesondere folgende Quellen berücksichtigt:

1 Kommentar

  1. Sonja

    Vielen Dank für all die interessanten Informationen!

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Ein älterer Mann mit grauem Haar und Brille sitzt in einem Holzstuhl, trägt einen dunklen Pullover, hält ein aufgeschlagenes Buch in der Hand und blickt von den Seiten auf. Der Hintergrund ist eine schlichte, helle Wand.

Ich bin Hanspeter Gautschin, Erzähler und Autor von BodeständiX – Geschichten, die bleiben.

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