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In roter Schrift steht "BodeständiX" über dem schwarzen Text "Der Autorenblog von Hanspeter Gautschin" auf weißem Hintergrund.
Was wünschen sich Kinder am meisten?

Die Weihnachts-Einkaufs-Hektik dürfte demnächst ihrem Höhepunkt zusteuern. Kinder wünschen sich, ‚angeregt‘ durch Werbung und Gruppendruck, die ‚coolsten‘ Gadgets.

Ein Handy, eine PlayStation, ganz viele neue Klamotten – das und vieles mehr steht auf den Wunschzetteln vieler Kinder.

Erziehungsberechtigte und weitere kindsnahe Personen seufzen und greifen tief ins eigene Portemonnaie.

Die Weihnachtspflicht ist abgehakt. Der Erwachsene hat seine Schuldigkeit getan. Doch seltsam: Ein schaler Nachgeschmack bleibt hängen.

Ist es das, was Kinder wirklich wollen?

Für ein soziales Experiment im Rahmen ihrer neuen Werbekampagne (2016) hat die Deutsche Bahn Kinder zu ihren Wünschen befragt. Für das Experiment im Rahmen der Dachkampagne «Diese Zeit gehört dir» hat die Deutsche Bahn Familien eingeladen, um die Frage zu klären: «Was wünschen sich Kinder am meisten?» Das Ergebnis wurde in einem Video festgehalten, das zum Nachdenken anregen soll.

Das Ergebnis ist für mich nicht überraschend:

Der Wunsch nach gemeinsamer Zeit und gemeinsamen Erlebnissen wird laut.

Ehrliche Worte wie diese gehen den Eltern offensichtlich nahe. Es macht deutlich, wie schwer es für berufstätige Eltern ist, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu finden.

Am Ende zeigt das Video, wie sich die Familien in den Armen liegen. Die Botschaft ist klar:

Es sind nicht die materiellen Dinge, die Kinder wirklich brauchen.

Kinder brauchen Geschichten und die Kids-Industrie weiss das natürlich auch. Doch die künstliche Spielzeugwelt kann diese magischen Momente nicht liefern.

Die Zeit, die beispielsweise Grosseltern ihren Enkeln mit Geschichten schenken können, ist wohl die kostbarste Zeit, die es zu veschenken gibt.

 

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Über

Ein älterer Mann mit grauem Haar und Brille sitzt in einem Holzstuhl, trägt einen dunklen Pullover, hält ein aufgeschlagenes Buch in der Hand und blickt von den Seiten auf. Der Hintergrund ist eine schlichte, helle Wand.

Ich bin Hanspeter Gautschin, Erzähler und Autor von BodeständiX – Geschichten, die bleiben.

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